Organisation des CENTRAL EUROPE Programms

Die Verantwortung der Umsetzung des Interreg CENTRAL EUROPE Programms liegt in den Händen der beteiligten Mitgliedsstaaten (Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische-Republik und Ungarn).

Diese haben sich auf eine gemeinsame Organisationsstruktur verständig:

So wird das Tagesgeschäft des Interreg CENTRAL EUROPE Programms zentral durch die Verwaltungsbehörde (Managing Authority) gesteuert, welche vom Gemeinsamen Programmsekretariat unterstützt wird.

Beide Stellen sind im CENTRAL EUROPE Programm bei der Stadt Wien angesiedelt. Weitere Unterstützung erhalten diese Stellen vom Netzwerk der nationalen Kontaktstellen (Contact Points).

In Deutschland gibt es zudem den Deutschen Ausschuss  (National Committee), welcher die deutschen Positionen im transnationalen Begleitausschuss  (Monitoring Committee) vorbereitet und somit auch Mitverantwortlich für die Gesamtsteuerung des Programms ist.

Auf Programmebene ist zudem die Prüfbehörde (Audit Authority) von Relevanz.

Monitoring Committee (MC)

Das Monitoring Committee (Begleitausschuss) ist das Entscheidungsorgan des CENTRAL EUROPE Programms.

Es vergewissert sich, dass das Programm effektiv und ordnungsgemäß durchgeführt wird. Ihm obliegt u.a. die Aufsicht über die Verwaltungsbehörde, die Festlegung der Termine zur Projekteinreichung, die Genehmigung der Projektauswahlkriterien und der Projekte sowie deren Änderungsanträge und die Koordination mit anderen Interreg Programmen und generell Politiken der EU.

Der Begleitausschuss setzt sich aus Vertretern (von nationaler und regionaler Ebene) der neun Mitgliedsstaaten des CENTRAL EUROPE Programmraums zusammen.

Ein Vertreter der Europäischen Kommission kann als Beobachter den Sitzungen des Begleitausschusses beiwohnen.

Die deutschen Interessen im Begleitausschuss werden durch die Vertreter des Deutschen Ausschuss wahrgenommen. In der laufenden Programmperiode sind dies die Vorsitzende des Ausschusses, Frau Dr. Ast (Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg), Frau Wagner (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Herr Radvanski (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im BBR.

Die Abstimmung der deutschen Interessen erfolgt im Rahmen des Deutschen Ausschusses.

Managing Authority (MA)

Die Managing Authority (Verwaltungsbehörde) arbeitet im Auftrag der Programmstaaten und ist für die Wirksamkeit und Ordnungsmäßigkeit der Umsetzung des Programms gegenüber der EU und den Partnerstaaten verantwortlich.

Dies beinhaltet den Abschluss sämtlicher Verträge über die Projektförderung durch EU-Mittel, den Aufbau eines Monitoring-Systems und die Finanzkontrolle.

Die Verwaltungsbehörde ist somit zentraler Ansprechpartner für die EU und die beteiligten Partnerstaaten sowie Vertragspartner für die Projektträger.

Die Verwaltungsbehörde ist bei der Stadt Wien in der Abteilung für Europaangelegenheiten angesiedelt und wird vertreten Frau Breznik, Herrn Hutter und Frau Wukovits.

Link zu den Kontaktdaten der MA.

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Joint Secretariat (JS)

Das Gemeinsame Sekretariat unterstützt die Verwaltungsbehörde in den administrativen Aufgaben (Projekt-Monitoring, Berichtswesen, Förderabwicklung, Beratung, etc.).

Es ist den Projektträgern bei der Projekteinreichung, der Projektdokumentation, den Kriterien für die Finanzierbarkeit und bei der Partnersuche behilflich. Weiterhin steuert das JTS die Kommuniktionsarbeit des CENTRAL EUROPE Programms.

Die Durchführung der Aufgaben des Gemeinsamen Sekretariats erfolgt in enger Abstimmung mit der Verwaltungsbehörde und den National Contact Points.

Das Sekretariat bewertet, neben Externen Experten, die eingereichten Projekte und unterbreitet dem Programm-Begleitausschuss Vorschläge für die Projektauswahl.

Link zu den Kontaktdaten des JTS

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National Contact Points (NCPs)

In jedem Mitgliedsstaat findet sich mindestens ein Contact Point des CENTRAL EUROPE Programms.

Die Contact Points sind für Projektpartner und Programminteressierte die erste Anlaufstelle in den Mitgliedsstaaten.

Zu ihren Kernaufgaben zählen die Beratung von Projektantragsstellern vor der Einreichung und von Projektpartnern während der Projektumsetzung, die Durchführung von Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, die Beurteilung und Abstimmung der Projekte mit nationalen Interessen und Politiken sowie die Unterstützung der nationalen Ausschüsse (è Deutscher Ausschuss).

Der CENTRAL EUROPE Contact Point in Deutschland befindet sich am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden.

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First Level Control Bodies (FLC)

Jeder Begünstigte (Projektpartner), der an einem aus Strukturfondsmitteln geförderte Vorhaben/Projekt beteiligt ist, wird auf nationaler Ebene durch eine so genannte First Level Control Stelle geprüft.

Von zentraler Relevanz sind dabei die tatsächliche Erbringung der kofinanzierten Güter und/oder Leistungen, die Höhe der für die Kofinanzierung geltend gemachten Ausgaben und deren Übereinstimmung mit der inhaltlichen Projektumsetzung und insbesondere den Programmvorschriften und einschlägigen nationalen sowie EU-Vorschriften.

Das System der FLC ist in jedem Mitgliedsstaat unterschiedlich geregelt. In Deutschland wurde ein dezentrales System installiert.

Das bedeutet, dass es den einzelnen Projektpartnern obliegt, eine geeignete Prüfstelle aus dem öffentlichen oder privaten Sektor auszuwählen und zu beauftragen.

Genaue Informationen für die Auswahl des geeigneten Prüfers und weiter Hinweise für die FLC finden Sie unter der Rubrik Finanzkontrolle und Audit auf unserer Internetseite.

Audit Authority (AA)

Die Prüfbehörde für das CENTRAL EUROPE Programm findet sich im Bundeskanzleramt der Republik Österreich (Abt. IV/3).

Die Prüfbehörde hat insbesondere die Aufgabe sicherzustellen, dass Projekte anhand geeigneter Stichproben im Hinblick auf die geltend gemachten Ausgaben geprüft werden.

Zusätzlich muss die Behörde gewährleisten, dass das effektive Funktionieren des Verwaltungs- und Kontrollsystems für das Programm geprüft wird.

Eine Gruppe von Auditoren, Verantwortliche aus jedem CENRAL EUROPE Mitgliedsstaat, unterstützen die Prüfbehörde in ihren Aufgaben.

Die Thüringer Aufbaubank hat die deutsche Vertretung in der Gruppe der Auditoren übernommen.

Link zu den Kontaktdaten der Audit Authority

 

 

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CENTRAL Contact Point Deutschland

am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden

Dr. Bernd Diehl
Tel. + 49 (0)351 46 79 277

Fax + 49 (0)351 46 79 212

Weberplatz 1
01217 Dresden

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Internetauftritt des CENTRAL EUROPE Programm Sekretariats
http://www.interreg-central.eu

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Internetauftritt des BBSR zum INTERREG B Programm
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